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KONSTANZER LITERATURGESPRÄCHE 2018

25. März
Nina Jäckle


Sie habe das Buch „Stillhalten“ als Schriftstellerin und nicht als Enkelin geschrieben, sagt  die in Schwenningen geborene und in Berlin lebende Autorin Nina Jäckle über ihren neuen, vielbeachteten Roman „Stillhalten“. Darin beschreibt sie das Leben ihrer Großmutter, die als junge Tänzerin von Otto Dix porträtiert wurde - und eine Entscheidung traf, die sie  unglücklich gemacht hat. „Stillhalten“ ist Jäckles elftes Buch, aber erst darin beschäftigt sie sich mit ihrer eigenen  Familiengeschichte oder besser: mit der Geschichte ihrer Großmutter. Da stand Anfang der 1930er-Jahre  eine Karriere bevor, aber dann verschwand sie als Ehefrau in der deutschen Provinz.

Sonntag, 25. März, 11 Uhr, Foyer der Spiegelhalle Konstanz (Hafenstraße 12).
Moderation: Siegmund Kopitzki. Eintritt: 8 Euro, Karten nur an der Kasse.
 
 

ARCHIV: KONSTANZER LITERATURGESPRÄCHE 2017

Die „Konstanzer Literaturgespräche“ finden in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Konstanz  und weiteren grenzüberschreitenden Partnern (Thurgau/Vorarlberg) vier mal im Jahr mit Autoren aus den drei Bodensee-Anrainer-Staaten statt. Sie geben Aufschluss über Selbstverständnis der AutorInnen, ihre Motive und Themen. Vorgestellt werden Autorinnen und Autoren aller Genres.  Kooperationen mit Schulen und Hochschulen in Konstanz und Kreuzlingen werden angestrebt. Die Moderatoren der Reihe sind Kenner der Literatur, die selbst als Autoren und Literaturkritiker tätig sind. Das Angebot enthält auch ein bescheidenes kulinarisches Angebot – die Veranstaltung will alle Sinne ansprechen.    

9. Februar:
Martin Walser liest aus „Statt etwas oder Der letzte Rank“.  

12. April:
Podiumsgespräch zum Thema „Was macht die Literatur in der Region?“  

19. Juli:
Jonas Lüscher liest aus seinem Roman „Kraft“  

6. November:
Lea Singer
Die Schriftstellerin und Sachbuchautorin Lea Singer, die zuletzt „Anatomie der Wolken“ veröffentlichte, liest aus ihrem Roman „Die Poesie der Hörigkeit“. In seinem Mittelpunkt steht Thea Sternheim, die Tochter des Dramatikers Carl Sternheim, die sich aus den Fängen der Abhängigkeit zu befreien sucht, in die sie mit ihren Eltern, Erika und Klaus Mann sowie Gottfried Benn verstrickt ist. Moderation: Manfred Bosch. Foyer der Spiegelhalle. Montag, 6. November, 20 Uhr. Eintritt: 8.- €. Karten nur an der Abendkasse.